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Strampeln, Strampeln, Strampeln ? BRV-Jugendtrainingslager am Werbellinsee 2026

28/03/2026 -

Für die U11 bis U17 von vier Berliner Radsportvereinen gab es in der ersten Ferienwoche ein vereinsübergreifendes Trainingslager. Organisiert vom BRV und den Vereinen Berliner TSC, Radteam Cöpenick, RV Lichterfelde-Steglitz und der SVg. Zehlendorfer Eichhörnchen ging es gemeinsam an den Werbellinsee im Barnimer Land.


Insgesamt 45 Nachwuchssportler:innen verteilten sich je nach Leistungsstand auf verschiedene Gruppen. Jedes Training wurde täglich im Trainerteam besprochen – großer Dank an Landestrainer Frank Sperber für seine Expertise und Trainingsplanung.

Neben der durchaus hohen Belastung und witterungsbedingten Krankheiten unter den Sportler:innen beeinflusste das feuchte und kühle Wetter die Einheiten. Die Trainingseinheiten unterschieden sich in Länge, Intensität und Art. Für einige Gruppen gab es statt reiner Ausfahrten verschiedene Techniktrainings. Theorie, Bergzeitfahren und Einzelzeitfahren komplettierten das Programm.

Das Miteinander beim Frühsport am See, beim Fahrradtraining, beim Essen und in der Freizeit machte die Woche zum Erfolg! Auch für uns Trainer ist das vereinsübergreifende „Networking“ ein Gewinn. Hier geht es zwischen den Vereinen nicht gegeneinander, sondern gemeinsam für die Kinder und Jugendlichen.

Die sonnige Rückfahrt mit Kuchenpause (!) und das gemeinsame Ankommen am Velodrom rundeten die Woche ab.

O-Töne der RTC-Jugend:

Vincent:

Das Trainingslager hat Spaß gemacht, es war aber auch anstrengend. Wir hatten relativ wenig Schlaf, weil die Nachbarzimmer um 23:00 Uhr noch Türen ausgehängt haben und wir um 7:00 Uhr mit lauter Musik geweckt wurden. Sie hatte sehr viel Bass, und man konnte ihn sogar an der Wand spüren.

Dann musste man zum Joggen rausgehen, außer wenn man krank war. Wir liefen zum See, und wer wollte, konnte mit den Füßen durch das kalte Wasser gehen. Danach sind wir eine Treppe zur Cafeteria hochgegangen, dort haben wir uns Brötchen für die Fahrt geschmiert und auch etwas gegessen. Anschließend sind wir zurück zur Unterkunft gegangen und haben uns umgezogen.

Es gab vier Gruppen, die nach Altersklasse oder Gesundheit bzw. Erfahrung eingeteilt wurden. Ich war in der dritten Gruppe. Wir aus der dritten Gruppe sind jeden Tag vormittags ungefähr 60 km gefahren und nachmittags etwa 20 km. Wir waren meistens mit einem gemütlichen Schnitt unterwegs, sind aber auch teilweise schneller gefahren. Danach gab es Mittagessen.

Nach einer Pause sind wir die zweite Runde gefahren – an den ersten Tagen um den See und danach auf anderen Strecken. Kinder unter der Altersklasse U15/2 mussten zusätzlich zum Techniktraining. Anschließend war Pause und Handyzeit. Nach einer Stunde gaben wir die Handys ab und gingen zum Abendessen.

Nach dem Abendessen gab es eine kurze Freizeit, in der wir unser Zimmer für die Zimmerkontrolle vorbereitet haben, die nach der kurzen Besprechung stattfand. Während der Besprechung haben wir über gute und schlechte Dinge gesprochen, über das Wetter und den Ablauf des nächsten Tages.

Danach folgte die Zimmerkontrolle. Da es ziemlich viele Zimmer waren, kamen wir Älteren erst sehr spät dran. Obwohl andere schon heruntergefahren sind, konnten wir noch alles perfekt vorbereiten. Anschließend war – je nach Altersgruppe unterschiedlich – Schlafenszeit, und der nächste Tag begann.

Luis:

Es war sehr toll, jedoch auch sehr anstrengend. Am Morgen wurden wir immer um 7 Uhr geweckt. Dann haben wir einen Morgenjogginglauf zum See gemacht, und wer wollte, durfte durchs Wasser laufen.

Danach haben wir gefrühstückt und eine lange Fahrradtour gemacht. Anschließend gab es Mittagessen und eine Stunde Pause. Danach folgte entweder noch eine weitere Fahrradrunde oder ein Geschicklichkeitstraining.

Wenn wir damit fertig waren, durften wir eine Stunde ans Handy. Danach gab es Abendessen. Anschließend wurden die Zimmer aufgeräumt und sauber gemacht.

Danach gab es immer eine Besprechung darüber, wie der Tag war, und das Wetter wurde angekündigt. Anschließend folgte die Zimmerkontrolle, bei der Noten vergeben wurden. Danach wurde entweder noch gechillt oder schlafen gegangen.

Frederic:

Es hat viel Spaß gemacht, mal mit anderen zu fahren und zu trainieren. Auch wenn die Einheiten schwer und anspruchsvoll waren, konnte ich mich stark verbessern und gute Ergebnisse sowie Runden erzielen.

Außerdem habe ich neue Freunde gefunden, was alles noch besser gemacht hat. Auch wenn es mehrere Konflikte im Camp gab und die Nächte manchmal sehr lang waren und gestört wurden, gab es insgesamt ein sehr gutes Verhältnis zwischen den Teilnehmern.

Morgens mussten wir immer unseren Ruhepuls aufschreiben und ankreuzen, wie gut wir geschlafen haben und ob wir Muskelkater haben oder nicht.

F.B.