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Beim Hasenrasen aufs Podium gehoppelt

06/04/2026 -

Beim Hasenrasen zum Saisonauftakt testeten wir mal die Frühform. Auf dem österlich-windigen Parcours kamen wir gut durch und Christian sicherte sich im Sprint gleich mal das erste orangene Straßenpodium der Saison.


Das Hasenrasen 2026 eröffnete mit schönstem Frühlingswetter (frisch, aber sonnig) und ordentlich Westwind die Straßensaison. Der ausrichtende Cyclemania e.V. legt sich wieder mit viel Herzblut und Expertise ins Zeug und wartete mit einigen positiven Neuerungen auf: Mehr Lizenz- und Jugendrennen, gleichzeitig wurde die Brandenburger Landesmeisterschaft ausgefahren und die berüchtigte Rumpelpassage nur noch peripher eingebaut, sodass das Rennen einen stärkeren Feld- und Sprintcharakter bekam.

Als erster RTC-ler ging Christian beim Lizenzrennen über 90km der Senis2+U19 auf die Strecke. Während die Jünglinge in die Offensive gingen, hielten sich die Masters erstmal zurück und überließ dem Nachwuchs seinen eigenen Wettkampf. Einzelne Attacken im Seni-Feld neutralisierten sich durch aufmerksame Mitstreiter schnell, sodass das Rennen eigentlich recht kontrolliert ablief. 3km vor Ziel mogelte sich allerdings ein Ausreißer weg – und die gut besetzten Teams setzten nur halbherzig nach. Erst 1500m vor Ziel wurde es dann bei Gegenwind schnell: Im engen Finale behielt Christian die Nerven, wartete lange, schlüpfte auf den letzten Metern durch eine sich öffnende Lücke und gewann knapp den Zielsprint des Feldes – allerdings 4sec hinter dem wohlverdient durchgekommenen Ausreißer. Am Ende also Platz 2, prima Saisonauftakt!

Danach ging Lukas bei den Jedermännern auf die Strecke. In seinem Rennen war es durchgängig ein on-off-racing: immer kurze Beschleunigungen und dann wieder etwas entspannteres Tempo. Leider gab es auch dieses Jahr auf der Hälfte einen Crash, dem wieder Einige zum Opfer fielen und das Feld splittete – Lukas konnte aber mit etwas Effort direkt am Hauptfeld dranbleiben, mit dem er dann am Ende auch ins Ziel rollte. Im Finale wollte er aber nicht wirklich mehr riskieren und in den Sprint gehen so früh in der Saison – auf den letzten Metern gab es auch nochmal den einen oder anderen „Close Call“, sodass es Rang 41 völlig ausreichte.

Kaja versuchte sich zum Saisonauftakt gleich mal bei den Elite-Frauen. Zunächst hielt sie tapfer dagegen und probierte einiges, fiel aber später raus und kämpfte gegen das DNF, wurde dann aber rausgezogen – zumindest gute Rennkilometer gesammelt und zum Saisonstart gut „angeschwitzt“.

Wir gehen also mit einem guten ersten Belastungstests in die Straßensaison – mal sehen, was nächste Woche die LVM so bringt. (CH)