Slide 1 Slide 2 Slide 3 Slide 4 Slide 5

Schnelles Fläming Race - und endlich wieder Rennen im Berliner Umland

23/08/2020 -

Der erste Tourstopp 2020 der ältesten Jedermannrennserie „MOL-CUP“ im Lande fand dieses Jahr Mitte August in und um Bad Belzig statt. Nachdem die ersten Rennen der Serie von Wittenberg über Oderlandrundfahrt bis Schönw allesamt ausfielen, traf die geballte lokale Rennradinstanz mit dem einen oder anderen Experten von Fernen nun hier aufeinander. Alle waren heiß, sorgten für ein schnelles Rennen und ordentlich brennende Beine.


Wie in den Jahren zuvor traten hier die Männer (19-39 Jahre) in einem gesonderten Rennen über 84km an. Sämtliche Damen und die Herren der Altersklassen ab 40 Jahren dann in einem Zweiten Rennen über 60km. In beiden Startlisten waren sowohl bekannte Teams, als auch sportlich erfolgreiche Rennfahrer zu sehen – es war klar, dass die Konkurrenz uns alles abfordern würde. Durch starken Wind, ein kurzes Pavetstück und teilweise ruppige Asphaltstraßen war das Rennen an allen Stellen sehr intensiv. Angetreten waren Christian für die Männer, Kai in der Klasse Senioren3 sowie Lars, Konrad und Ralf in der Klasse Senioren2.

Im Männerrennen war Christian ohne weitere Teamunterstützung auf sich und seine Erfahrung gestellt. Nachdem er in Runde 1 mit den stärksten 20 Mann davonzog, teilte sich die Gruppe in Runde 2 auf der Windkante kurzzeitig, konnte aber nach längerer Verfolgungsarbeit wieder gestellt werden. Christian war hier stark aktiv beteiligt und konnte sich so bis zur Mitte der dritten und letzten Runde an der Rennspitze etablieren. Am letzten Anstieg der letzten Runde ca. 10 Kilometer vor dem Ziel flog dann die Gruppe komplett auseinander. Möglichweise fehlten Christian hier nach dem Sieg der Vorwoche in Spremberg die entscheidenden Körner, sodass er nicht mehr um den Sieg mitfahren konnte. So kurbelte er aus und erreichte im Ziel Platz 16.

Im zweiten Rennen war der RTC mit vier Rennfahren am Start. Hier war im Vorfeld die Devise ausgesprochen „Ein Fahrer muss in die erste Gruppe“. Nach dem Start wurde direkt von den Favoriten (späteren Sieger und Zweitplatzierten) attackiert. Die Versuche, Anschluss an die Jungs zu bekommen, blieben erfolglos und kosteten bereits einige Körner. Auch die anderen Teams hatten den enteilten Fahrern nichts entgegenzusetzen. Die anfänglich große Verfolgergruppe ließ jedoch die Beine nicht hängen. Die Gruppe dünnte sich immer mehr aus und zur Rennhälfte ebenfalls nur noch 20mann stark. Wir vom RTC versuchten im Wechsel hier eine zweite Gruppe zu bilden, dies gelang durch aktives Kontern der anderen Teilnehmer jedoch nicht. Am Berg bildet sich dann eine zweite kleine Gruppe – leider ohne RTC-Beteiligung. Es wurde bis zum Rennende weiter attackiert, leider war der Zusammenschluss mit Gruppe 2 aber nicht mehr machbar. Der Zieleinlauf war dann typisch für das Fläming Race mit Rückenwind, leicht bergab und daher hohem Speed noch einmal eine Sicherheitsherausforderung. Nach Zieleinlauf und erster Manöverkritik waren wir uns einig: Sowohl die Platzierungen 8, 10 und 13 in Seni2, als auch Platz 9 in Seni3 sowie die Tempoarbeit und Attacken zeigten, dass wir sehr aktiv waren und die Form sehr gut ist.

Spaß hat es allemal gemacht und das Learning kam auch nicht zu kurz. Für den Rest der Saison oder auch den MOL-Cup sind noch Rennen angedacht, aber noch nicht bestätigt. Die Form stimmt und wir werden weiter aktiv angreifen und attackieren. (RG)