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39. Oderlandrundfahrt: Mit Holzmedaille nach vorn gepirscht

12/07/2018 -

Die 4-tägige Internationale Oderland-Rundfahrt war mal wieder ein echtes Saisonhighlight. Während sich Justin im Triebwerk-Team mit den U23-Profis duellierte, fuhr Christian mit einem kleinen Radkampf-Team bei den knackig fahrenden Jedermännern. Mit Rang 4 und einem starkem Finale am letzten Tag sicherte er sich in der AK Männer einen guten 6. Gesamtplatz in der Rundfahrt.


Tag 1 wurde im doppelten Sinne ein heißes Rennen: Hohe Temperaturen und einen großartigen neuen Achterbahnkurs mitten durch Frankfurt-Oder ließen die Radlerherzen hoch schlagen. Sascha sorgte für ordentlich Tempo – und Christian und Philipp unseres 3er-Teams mussten gut aufpassen, in der Gruppe zu bleiben. Am Ende kamen wir im Sprint des geschrumpften Feldes gut an, knapp hinter dem 3-fach triumphierenden LKK-Team.

Tag 2 wurde auf der tellerflachen aber windigen Runde um die Thälmannsiedlung im Oderbruch ausgetragen. Auch hier zuckte Sascha und stiefelte als Solist in Runde 2 davon. Dank umsichtigem Bremsen durch sein Team durfte er immerhin 50km seiner EZF-Lieblingsdisziplin frönen. Im Finale fuhren wir Philipp und Christian wieder gut mit und finishten zeitgleich um Platz 10 herum.

Tag 3 eröffnete dann den vielfachen Ritt über das berüchtigte Kopfsteinpflaster des 18%-igen Zeisigberges an diesem Wochenende - 10 Mal ging es auf gekürzter Runde da heute rauf! Als Nicht-Spezialisten ging es uns v.a. ums Durchkommen, ohne zu viele Federn zu lassen – und dank umsichtigem Krafteinsatz klappte das auch gut. Christian wählte dafür heute den Crosser, was bergauf auf Gras, Sand und Pflaster gar nicht so blöd war. Sascha machte wieder als EZF-ler von sich reden – leider diesmal hinter unserer Gruppe infolge von Materialquerelen.

Tag 4 ging dann gleich wieder an den Zeisigberg – diesmal aber „nur“ 7 Mal und mit längeren Flachpassagen zwischendrin. Das matter werdende Feld fuhr diesmal etwas moderater über den Parcours. Im Finale packte Sascha nochmal einen richtig guten Leadout aus und lieferte Christian am Fuße des letzten Berges an Position 1 ab. Blöderweise waren da noch 400m auf Pflaster bergauf zu prügeln, was Christian mit starkem Finale durchaus gut hinbekam, 3 sehr begabte Fahrer aber noch etwas besser machten. So holte er auf diesem anspruchsvollen Terrain eine durchaus ansehnliche Holzmedaille – und schob sich in der Endabrechnung auf einen ansehnlichen 6. AK-Männer-Gesamtrang der Rundfahrt. Dies bedeutete gleichzeitig einen ordentlichen Sprung nach vorn in der MOL-Wertung. Zwar führte die eigentümlich realisierte Teamwertung nicht zum erhofften Podiumsbesuch, wir können aber dennoch durchaus zufrieden mit unserer Leistung bei der Oderlandrundfahrt 2018 sein. (CH)