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3. Lehniner Hasenrasen

10/04/2018 -

Die Radkämpfer luden am Ostermontag zum MOL-Autakt beim Hasenrasen bei Lehnin und die Sportler kamen zahlreich. Die gute Organisation und die vollgesperrte interessante Strecke haben sich rum gesprochen, sodass alle Startfelder fast ausgebucht waren und feiner Radsport geboten wurde.


Das zwar frische aber trockene Wetter, war keine Ausrede um nicht am Start zu stehen. Das RTC war mit drei Fahrern vertreten: Andy, Patrick, Sven und unser ehemaliger Vereinskamerad Antonios, welcher zu Besuch in Berlin verweilte und es sich nicht nehmen ließ, beim MOL-Cup-Rennen zu starten.

Andy reiste zeitgleich mit seinen eigentlichen, aber schon ins Ziel sprintende Starterfeld an und nutzte somit die Möglichkeit bei den Männern mitzufahren. Sven stellte tags zuvor erschreckend fest, dass das erste Rennen der Saison und für ihn das erste seit zwei Jahren, das über 84km angesetzt war.

Der Renntag wurde von den Senioren 2 eingeläutet. Hier setzte sich ab Runde eins ein Ausreißer-Duo ab und schaffte es bis ins Ziel. Martin Peters siegte hier im direkten aber sehr knappen Sprintduell.

Danach starteten die Senioren 3, auch hier kam es zu einer erfolgreichen Attacke einer kleinen Gruppe, welche nicht mehr gestellt werden konnte. Der Sieger Jörn Mattke attackierte aus dieser Gruppe her raus und fuhr Solo als erster über die Ziellinie.

Nun wurden die Senioren 4 und die Damen in den Startbereich gebeten. Wie bereits bei den Rennen zuvor, formierte sich auch hier eine Gruppe, um den späteren Sieger Wolfgang Wittchen unserer Renngemeinschaft und der Siegerin Cornelia Brückner.

Als letztes Rennen des Tages blieben noch für unsere RTC-ler die Männer/Senioren 1. Wie zu erwarten war, ging es sehr zügig los, denn am Ende der ersten Runde stand eine scharfe Spitzkurve an, in welcher man maximal zu dritt nebeneinander einbiegen konnte und somit eine fordere Position von Anfang an wichtig war. Der darauffolgende Streckenabschnitt ist etwas holprig und bietet wenig Möglichkeit zum Überholen, sodass das Feld sehr lang gezogen wurde. Sven war an besagter Engstelle am hinteren Teil des Feldes. Als dann ein vor hin Fahrender einen Kettenabsprung hatte, konnte er das entstandene Loch auf der Windanfälligen langen Zielgeraden nicht schließen und musste nach dem Versuch den Anschluss alleine wiederherzustellen, doch das Feld ziehen lassen. Andy erging es ähnlich. Er hatte zwar noch ein paar Mitstreiter um sich herum, welche aber leider nicht gewillt waren zusammen den Anschluss zu suchen, sodass er nicht zu Sven, nun alleine im Zeitfahrtraining, aufschließen konnte.

Damit war Antonios der letzte Cöpenicker, welcher sich im Hauptfeld gut behaupten konnte und nur Aufgrund eines kleineren vor ihm stattfindenden Scharmützel in Runde 9 von 13 ausgebremst wurde und somit den Anschluss verlor.

Aufgrund des starken und schnellen Hauptfeldes, konnte sich keine der initiierten Attacken entscheiden vom Feld absetzten. Sodass es zum finalen Sprint kam und der Sieger Christoph Achnitz mit einen 42,7er Schnitt über die Ziellinie brauste. Adrian unseres Teams sicherte sich Platz 3 und damit auch unserem Team Rang 1 in der Mannschaftswertung.

Svenne